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Thomas Oppermann
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Frage von Martin F. •

Frage an Thomas Oppermann von Martin F. bezüglich Recht

Guten Tag Herr Oppermann,

laut der UN wird sich die Bevölkerung in Afrika bis 2050² verdoppeln.

Meiner Meinung, hat Afrika nicht genug Strukturen um so ein hohen Bevölkerungswachstum zu bewältigen und es wird deswegen zu zukünftigen illegalen Einwanderungswellen kommen. Die wir schon jetzt sehen. Laut Welt.de wollen hunderte Millionen auswandern³

1. Wie wollen Sie diese Einwanderungswellen stoppen und
2. Bewerten Sie die potentielle Einwanderungswelle als Problemfall?
3. Wieso ist es bei abgeordnetenwatch.de so schwierig, kritische Einwanderungsfragen zu stellen? Wieso ist dieses Thema bei dieser Organisation ein Taboo?

MfG

J. H.

² https://rp-online.de/panorama/ausland/unicef-studie-afrikas-bevoelkerung-wird-sich-bis-2050-verdoppeln_aid-20845473
³http://faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/bevoelkerungsentwicklung-die-grosse-migrationswelle-kommt-noch-14376333.html

Anmerkung der Redaktion
Jede Frage und jede Antwort wird von unseren Moderatorinnen und Moderatoren mit dem Moderations-Codex abgeglichen. Fragen, die gegen den Codex verstoßen, werden moderiert. Alle anderen Fragen schalten wir selbstverständlich frei.
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Antwort von
SPD

Sehr geehrter Herr Hoch,

wie ich auf Abgeordnetenwatch bereits mehrfach ausgeführt habe, brauchen wir dringend ein Gesamtkonzept für eine humanitäre Flüchtlingspolitik.

Folgendes ist jetzt zu tun:
1. Fluchtursachen in den Heimatländern der Flüchtlinge bekämpfen (Marshallplan für Afrika).
2. Die Außengrenzen der EU effektiv sichern.
3. Kontingente für eine geordnete Aufnahme von schutzbedürftigen Flüchtlingen einführen.
4. Flüchtlinge mit Bleiberecht schneller integrieren und Abgelehnte konsequenter zurückführen.
5. Staatlich kontrollierte Einwanderung durch ein modernes Einwanderungsgesetz ermöglichen.
6. Die Einwanderungsgesellschaft auf Basis von Werten (Männer und Frauen sind gleichberechtigt) leben.

Ich habe nicht den Eindruck, dass Abgeordnetenwatch kritische Fragen unterdrückt oder tabuisiert. Wenn Sie Kritik an der Moderationspraxis haben, müssen Sie sich an die Redaktion wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Oppermann