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Ernst-Reinhard Beck
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Frage von Eckhard W. •

Frage an Ernst-Reinhard Beck von Eckhard W. bezüglich Verbraucherschutz

Sehr geehrter Herr Beck,

vielleicht erinnern Sie sich noch: Ich habe Sie vor der Wahl angerufen zum Thema Vogelgrippe, damals waren die Zeitungen ja voll davon. Damals sagte ich Ihnen, dass die Bundesregierung und die Gesundheitsämter noch keinen Beweis für das Virus H5N1 haben. So wurde ich jedenfalls informiert. Es ist ja so in der Wissenschaft, dass wenn jemand eine Entdeckung macht, dass diese dann veröffentlich wird, für jeden freien Menschen, der des Faches mächtig ist, nachvollziehbar.
Das ist meines Erachtens von dem Labor in England noch nicht getan worden. Ich schreibe Ihnen das, weil zur Zeit in der Presse wieder von toten infizierten Tieren berichtet wird.
Ich hätte die Bitte, dass Sie mir schreiben was die Bundesregierung und Sie selbst an verlässlichem Wissen und Beweisen haben zum Thema H5N1.

Mit . freundlichen Grüßen

Eckhard Walker

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Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr Walker,

laut Landwirtschaftsministerium handelt es sich bei der klassischen Geflügelpest ("Vogelgrippe") um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hochpathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Infektionen mit anderen Subtypen bleiben meist ohne gravierende klinische Auswirkungen. Wassergeflügel bildet ein natürliches Virusreservoir, insbesondere für niedrig pathogene Influenzaviren. Solche niedrig pathogene Influenzaviren können sich bei Wirtschaftsgeflügel wie z.B. Hühnern und Puten zur hochpathogenen Form umwandeln; dann tritt das klinische Bild der Geflügelpest zutage.

Die Geflügelpest des Typs H5N1 grassiert seit Ende 2003 in Südostasien. Im Herbst 2005 fand die Einschleppung der Aviären Influenza nach Europa statt. Seitdem wurden zahlreiche Nachweise bei Wildvögeln geführt; 2006 und 2007 wurden ein bzw. sechs Ausbrüche bei Nutzgeflügel in Deutschland festgestellt.

Für weitere weitere patho- und ornitologische Forschungen empfehle ich Ihnen ein Blick auf die Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Ernst-Reinhard Beck